Fenster und Türen sind häufig Schwachstellen. Sie bestehen aus anderen Materialien und halten die Wärme weniger gut auf als Außenwände. Mit modernen Baustoffen und Techniken lassen sich Wärmeverluste um bis zu 47 Prozent reduzieren.
Wärme sucht sich stets den Weg des geringsten Widerstandes. Oft sind das Fenster oder Türen. Kann Wärme hier entweichen, kühlen diese Elemente an den Oberflächen der Scheiben und des Rahmens aus. Wird es an diesen Stellen zu kalt, kondensiert dort das Wasser der Raumluft. Es ist dann nur eine Frage der Zeit, bis hier Schimmelpilze gedeihen.
Durch den Austausch alter Fenster können Sie langfristig ein großes Sparpotenzial ausschöpfen. Alte Fenster und Türen lassen bei einem Grad Temperatur-Unterschied zwischen innen und außen zwei bis drei Watt Wärme pro Quadratmeter und Sekunde durch. Dieser sogenannte U-Wert wird heute von den Herstellern zu jedem Fenster und jeder Tür angegeben.
Durch moderne Wärmeschutz-Verglasungen dringt nur noch rund 1,1 bis 1,6 Watt Wärme. Spezielle Drei-Scheiben-Gläser isolieren sogar bis etwa 0,4 Watt. Hier lohnt es sich, in Abstimmung zum U-Wert der Fassade und ihrer Dämmung den geeigneten Wert zu wählen, damit keine neuen Wärmebrücken entstehen.