Wärme geschickt aufhalten

Um die Wärme im Winter möglichst im Haus zu halten und im Sommer nicht hinein zu lassen, können Sie spezielle Materialien unter den Ziegeln des Daches und auf beiden Seiten der Wände anbringen. Oft ist es optimal, vor allem die Außenseite zu dämmen.

Kunststoffe: Günstig und effektiv

Besonders Kunststoffe eignen sich zur Dämmung. Sie leiten Wärme sehr schlecht, kosten vergleichsweise wenig und lassen sich einfach anbringen. Eine hohe Dämmwirkung erreichen Sie zum Beispiel mit dem Partikelschaum Polystyrol, besser bekannt unter dem Markennamen Styropor. Es eignet sich besonders gut zur Dämmung von Fassaden.

 

Ähnlich wirksam ist der Hartschaum Polyurethan (PUR), aus dem auch Haushaltsschwämme gefertigt werden. Mit dem flexiblen Werkstoff lässt sich vor allem das Dach gut dämmen. Durch eine 25 Zentimeter dicke Schicht dringt nur noch rund ein Hundertstel der Wärme, die durch eine ebenso dicke Betonmauer fließt.

Ohne Kunststoff dämmen

Alternativ können Sie Ihr Haus mit ökologischeren Baumaterialien dämmen. Diese isolieren jedoch nicht so gut wie Kunststoffe. Mineralische Stoffe wie Stein- und Glaswolle erreichen hier noch die höchsten Wirkungsgrade. Wenn das Mauerwerk selbst schon relativ wenig Wärme durchlässt, kann zum Beispiel Holzwolle eine Ergänzung sein.

Den richtigen Dämmstoff finden

Die Entscheidung für den richtigen Dämmstoff hängt letztlich vom jeweiligen Gebäude und Ihren Vorstellungen ab. Lassen Sie sich dazu zum Beispiel von einem örtlichen Energie-Berater oder einem spezialisierten Handwerksbetrieb beraten. Ihre Volksbank oder Raiffeisenbank in Ihrer Nähe berät Sie gerne in Fragen einer dazu passenden Finanzierung.

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