Einige Meter unter der Oberfläche ist die Erde in vielen Regionen Deutschlands warm genug, um damit im Winter ein Haus zu heizen. Mit einer Wärmepumpe können auch Sie diese regenerative Quelle anzapfen.
Erdwärme steht Ihnen zu jeder Tages- und Nachtzeit zur Verfügung. Unabhängig davon, ob an der Oberfläche Sommer oder Winter ist. Deshalb benötigt eine Erdwärme-Heizung prinzipiell keinen Wärmespeicher. Stattdessen wird bei Bedarf eine spezielle, leicht aufwärmbare Flüssigkeit in die bis zu 100 Meter tiefen Borlöcher in der Nähe des Hauses gepumpt. Diese passiert die warmen Erdschichten und bringt die Wärme an die Oberfläche. In einem Wärmetauscher gibt die Flüssigkeit dann die Wärme zum Heizen oder die Warmwasser-Bereitung ab.
Ob sich die Nutzung der Geothermie an Ihrem Standort lohnt, müssen Sie zunächst durch ein Gutachten feststellen lassen. Dabei klärt ein Sachverständiger, ob der Boden für Bohrungen geeignet ist und Ihnen darin genügend Wärme für diese Technik zur Verfügung steht. Zudem dürfen die Bohrungen das Grundwasser nicht negativ beeinflussen. Deshalb ist eine kommunale Genehmigung erforderlich.
Lassen Sie sich von einem ortskundigen Energie-Berater oder Spezialbetrieb zu Geothermie beraten. Der Bau einer solchen Anlage wird von der KfW-Bankengruppe zurzeit finanziell gefördert. Informieren Sie sich bei Ihrer Volksbank oder Raiffeisenbank in Ihrer Nähe, wie Sie die Investition günstig finanzieren.